Exkursion – mal anders! Fair Fashion im Fokus

von Michael Faulhaber

Wir alle wissen: Die meisten Klamotten werden unter schlechten oder sogar menschenunwürdigen Bedingungen in Entwicklungs- und Schwellenländern hergestellt. Doch was braucht es, um ein wirklich fair gehandeltes Kleidungsstück zu bekommen? Mit dieser Frage im Gepäck luden wir den Fair Concept Store „ilaila“ aus Kirchheim unter Teck zur digitalen Exkursion und Fragerunde in den Geographieunterricht der Klasse 9b ein.

Das zentrale Thema war die Nachhaltigkeit in der Modebrache. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren, worauf man achten muss, um einen wirklich fairen „Klamotten-Deal“ abzuschließen.

Denn nicht nur die faire Bezahlung der Näherinnen und Näher gehört dazu, sondern auch die nachhaltige und ethische Herstellung der Ausgangsprodukte, wie Baumwolle und Wolle, und damit auch das Tierwohl. Dabei ging es auch um die verwendeten Zusatzstoffe in der industriellen Fertigung von Kleidung, wie Chemikalien, die das Grundwasser verseuchen sowie um Verschwendung von Ressourcen, wie Wasser.

Doch nicht nur das – auch der Unterschied zwischen fast Fashion und fair Fashion wurde den Schülerinnen und Schülern erklärt, ebenso wie die Probleme, die durch fast Fashion verursacht werden.

Die Schülerinnen und Schüler erhielten Tipps, wie sie sich auch mit wenig Geld für einen nachhaltigeren Umgang mit Mode einsetzen können, z.B. durch das bewusste Einkaufen von Kleidungsstücken und die Wertschätzung dieser.

Text: Ch. Rapp

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