Nähmaschinen in Kenia

von Michael Faulhaber

Text: Lena Hamalega

In diesem Jahr erhielten turnusmäßig ausgemusterte Nähmaschinen der Teckrealschule ein zweites Leben in einem Nähprojekt in der Stadt Nakuru in Kenia. Dieses Projekt wurde vor 2 Jahren vom Förderverein Nakuru e.V. begonnen. Finanzielle und praktische Unterstützung erfährt der Verein durch das Hilfsprojekt Friedenskinder (www.friedenskinder.de), das 2004 an einer Berufschule im rheinlandpfälzischen Betzdorf ins Leben gerufen wurde, um die strukturschwache Region mit Wasser zu versorgen und eine Schule, die MISIRA-Academy, für die armen Kinder dieser Region zu bauen.

Ein in Deutschland lebender Kenianer gehört zu den Gründungsmitgliedern. Er holte die Nähmaschinen ab und sorgte für den Transport in sein Heimatland.

In der Nähwerkstatt erwerben die Kinder erste Grundfertigkeiten und stellen kleine Gebrauchsgegenstände für den Alltag her. Gleichzeitig lernen sie den Schneiderberuf kennen. Das Schneiderhandwerk ist in Afrika noch sehr weit verbreitet und setzt der Konkurrenz von Billigimporten aus Asien Produkte aus lokaler Herstellung entgegen.

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