Teck-Realschule erhält BORIS-Siegel

von Michael Faulhaber

Teck-Realschule erhält BORIS-Siegel

Berufsorientierung an der Realschule wird ausgezeichnet

Kirchheim unter Teck – Am Dienstagnachmittag, den 06.07.21, haben Vertreter des Lehrerkollegiums der Teck-Realschule und Konrektor Marlon Lamour das BORIS-Siegel der Industrie- und Handelskammer entgegengenommen. Aufgrund der Corona-Pandemie fand die Preisverleihung online statt. „Die Zertifizierung mit dem renommierten Berufswahlsiegel Boris zeigt die engagierte und nachhaltige Arbeit des gesamten Kollegiums der Teck-Realschule“, sagt Marlon Lamour.

Die Berufsorientierung hat seit mehreren Jahren einen besonderen Stellenwert an der Teck-Realschule. Das Netzwerk aus Kooperationspartnern der Wirtschaft wurde stetig ausgebaut und auch das System konstant weiterentwickelt. Maßgeblich vorangetrieben haben die Berufsorientierung die Lehrerinnen Stephanie David und Jacqueline Götz, die sich seit mehr als drei Jahren um Evaluierung, Bildungspartnerschaften und Vernetzung kümmern. Seit diesem Schuljahr unterstützt die Lehrerin Melanie Sartorius das Team der Berufsorientierung. Sie ist seitdem vor allem für die Unterstufe zuständig ist. „Es ist wichtig, dass Berufsbildung ein konstanter Prozess ist und nicht nur auf Einzelaktionen fußt“, erklärt David, die im gleichen Zug auch die gute Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen lobt. Hier ziehen alle an einem Strang. Damit man das Siegel von der IHK erhält, müssen die Schülerinnen und Schüler im kompletten Prozess der Berufsorientierung begleitet werden. Damit bekommen die Schülerinnen und Schüler den bestmöglichen Übergang ins Berufsleben.

Das IHK-Siegel bekäme man nicht nur für die alltägliche Arbeit, Schulen müssten dafür deutlich über die normalen Rahmenbedingungen hinausgehen. Das hat die Teck-Realschule neben zahlreichen anderen Präsenzveranstaltungen auch im digitalen Bereich gemacht und sich dadurch auch während der Pandemie darum gekümmert, dass die Berufsorientierung für Schülerinnen und Schüler weitergeht und nicht still steht.

Maßgebend für eine gelungene und umfassende Berufsbildung ist die Weiterentwicklung der Berufsorientierung. Die Verzahnung zwischen den unterschiedlichen Unterrichtsfächern sowie mit den Kooperationspartnern und Bildungspartnern soll weiter vertieft werden. Im Bereich der Bildungspartner setzt die Teck-Realschule auf Weltmarktführer aus der Region. Netze BW, Feess, Autohaus Russ sowie Eberhard bieten den Schülerinnen und Schülern nach ihrem Abschluss ein breites Portfolio an Ausbildungsberufen oder dualen Studiengängen. Viele junge Leute in dieser Altersklasse wollen auch erst einmal in der Region bleiben, weil sie hier sozial vernetzt sind. Mit Bildungspartnerschaften wird aber auch der Grundstein dafür gelegt, dass die Unternehmen in der Region ihre Fachkräfte für morgen ausbilden. Und auch wenn sich der Ein oder der Andere nach der Ausbildung dazu entscheidet doch noch zu studieren oder sich andernorts weiter zu qualifizieren, kommt ein hoher Prozentsatz irgendwann wieder zurück und die örtliche Wirtschaft profitiert davon. Damit diese Bildungspartnerschaften aber auch gelingen, reicht es nicht nur Absolventen auf die entsprechenden Praktikums- oder Ausbildungsplätze zu vermitteln. Schon im Unterricht müssen die Rahmenbedingungen angepasst werden, sodass die Schülerinnen und Schüler sinnvoll und mit gewissen Vorkenntnissen in die neue Lebenswelt, nach der Schulzeit, einsteigen können.

Von links nach rechts: Konrektor Marlon Lamour, Schülerin Nadja Czeranowski, Lehrerin Stephanie David, Schüler Guri Avdijaj, Lehrerin Melanie Sartorius

Alle Personen auf dem Bild wurden vorher negativ getestet.

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